‘Ja, das kann ich selbst!’ – Behalte die Verantwortung für deine Gesundheit!

Wie hilflos fühlen wir uns, wenn wir mit einer Rotznase durch die Gegend laufen, die Gelenke weh tun oder eine ernsthaftere Krankheit diagnostiziert wurde?
Akute Beschwerden werfen uns schnell aus der Bahn und wir fühlen uns ausgeliefert, weil wir unseren Alltag nicht mehr in bester Gesundheit und mit Elan ausführen können. Einige unter uns denken: „Warten wir mal ab, es wird wohl schon irgendwann mal besser.“ Die Andern eilen schnurstracks zum Arzt, weil sie sich dort Hilfe erhoffen oder werfen direkt ein Medikament ein, das sofortige Linderung verspricht.
Doch egal, was wir gerade für Beschwerden haben: Das Wichtigste ist, die innere Zuversicht zu haben, dass ICH selbst viel beitragen kann, dass es mir in jeder Situation besser geht.

Warum ist die Haltung „Ja, das kann ich?“ so wichtig?

Sie gibt uns Kraft
Geht es uns schlecht, fühlen wir uns energie- und mutlos. Erst recht, wenn wir zwar an Symptomen leiden, aber nicht genau wissen, woher sie kommen. Dann plagen einerseits die Beschwerden, andererseits meldet sich das Ausgeliefertsein. Wer dann in sich selbst spürt, «ich schaue genauer hin und weiss, ich kann das selbst», mobilisiert enorm Energie! Das ist übrigens kein Schönreden. Tatsache ist: Wir können immer etwas für unser Wohlbefinden tun – und unsere Situation positiv beeinflussen!

Sie verschafft Unabhängigkeit
..… von der Krankheit und dem, was Ärzte sagen. Damit meine ich übrigens nicht, dass die Schulmedizin nicht ihre Berechtigung hat, sondern das „Ich kann zu meiner Gesundheit beitragen“ macht dich zu einem aktiven Beteiligten für deine Gesundheit. Anstatt dich der Krankheit passiv auszuliefern oder die Gesundheit an einen Arzt „zu delegieren“, informierst du dich zu den Beschwerden, verschaffst dir nötiges Wissen und bekommst dadurch viel mehr Verständnis und Ansatzmöglichkeiten.

Sie gibt Freiheit
Seien wir ehrlich: Nur wir selbst spüren, was wirklich für uns stimmig ist, was uns gut tut. Je mehr wir in eigener Sache aktiv werden, desto besser können wir die Signale unseres Körpers einordnen. Wir selbst können dann entscheiden, was jetzt als Nächstes zu tun ist, ob wir uns hinlegen wollen, einen Therapeuten aufsuchen gehen oder notfallmässig zum Arzt rennen. Wir sind frei in unserer Entscheidung und nicht mehr von der Meinung oder Möglichkeiten anderer abhängig.

Sie stärkt Selbstvertrauen
… wir muten uns gleichzeitig zu, unsere Schwachstellen anzugehen und wissen dann auch wie, weil wir uns vorher Wissen über die Ursachen, sowie den einzelnen Beschwerde Bildern angeeignet haben. Wir beschäftigen uns mit uns selbst und spüren deutlicher hin. Wenn wir dann einen Erfolg geschafft haben, macht uns das immer stärker. Wir können nach und nach grössere Herausforderungen annehmen. Dann können sogar Krisen zu Chancen werden, um wieder zu wachsen. Das ist doch die schönste Erlösung!

Sie gibt uns immer mehr Sicherheit, in jeder akuten Situation gewappnet zu sein
Je mehr wir selbst wissen, was wir tun können und wie was etwas bewirkt hat, werden wir es auch in der Zukunft tun. Durch das Ausprobieren und in die Handlung gehen, erleben wir, was uns gut tut und was wir dann vielleicht sogar in den regelmässigen Alltag integrieren sollten oder könnten. So können wir mit der Zeit unsere eigene ‘Hausapotheke’ zusammenstellen mit all unseren erprobten Mittelchen und Werkzeugen, die funktionieren.
Ebenso stärken wir unsere eigene Meinung gegenüber Ärzten, Heilpraktikern, etc. und sagen dann gleich, was uns gefällt oder was wir gerne anders möchten.
Ausserdem haben wir in Akutsituationen alles in unserem Schrank und zur Hand, um nicht aus dem Hause gehen zu müssen oder sogar auf jemanden angewiesen zu sein. Das macht immer sicherer!

Wir entdecken unsere Selbstwirksamkeit
Die innere Haltung „Ich kann selbst was machen!“ ist nicht immer gleichbedeutend damit, dass alles gleich klappt und besser wird. Doch diese Einstellung bringt das TUN ins Rollen. Die Verantwortung für die Gesundheit führt zu konkreten Schritten, und wer jetzt erkennt „Es geht mir besser! Ich habe das für mich selbst bewirkt!“, der kann – generell im Leben nicht nur für die aktuellen Beschwerden – so viel selbst bestimmter für SICH selbst eintreten. Selbstbestimmung ist sicher eine bessere Wahl als jene der Opferrolle.

Eigenverantwortliches Handeln gibt dir enorme Kraft und Macht. Du lernst, stärker auf dich zu hören und bekommst Erfahrung, wie du deine Probleme angehen kannst, um noch eigenständiger und unabhängiger zu werden.

Für mich ist das das Schönste überhaupt, dass ich meinen Klienten genau das immer wieder vermitteln kann: Dass sie frei sind und so viel mehr für sich tun können, als sie zunächst denken.
Diese Freiheit bringt Glück, inneren Frieden und dauerhafte Gesundheit, weil wir wissen, was wir bereits präventiv in unseren Alltag integrieren können, um gar nicht erst krank zu werden. Das ist die beste Gesundheitsvorsorge überhaupt.

Viel Freude beim Finden und Erkunden eures eigenen Weges! Wenn dich deine Neugierde gepackt hat, zeige ich dir gerne in meinem Gesundheits-Workshop weitere Tipps und Tricks.