Keine Zeit, kein Geld …….

Ausreden sind die sichersten Killer, Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen!

Jeder von uns ist bereits über sich selbst gestolpert. Ich gestehe, ich war auch lange Zeit etwas träge, habe mich selbst eher ignoriert und hintenangestellt. Im Nachhinein kann ich drüber lachen und weiß: Wir müssen uns an der eigenen Nase packen! So menschlich Ausreden sind, so haben nur wir selbst die Verantwortung über uns und unsere Gesundheit. Ausreden lassen von Haus aus zu, ein Ziel gar nicht erst anzupacken oder dranzubleiben. Ausreden legitimieren unsere Zweifel, Schwächen oder Bequemlichkeit und sie vernebeln das Ziel, worum es wirklich geht.

Selbstbestimmung fängt bei uns an!

Tatsache ist: Wir kennen uns selbst am besten. Damit wir erreichen können, dass es uns gut geht – ob wir uns mehr Kraft wünschen oder mehr Beweglichkeit oder mit einer Krankheit kämpfen: Das können andere für uns nicht oder nur sehr schlecht übernehmen. Kein Wunder, wenn wir uns oft ausgeliefert oder wie in einer Sackgasse fühlen. Anstatt genauer zu definieren, was wir wollen (oder nicht mehr möchten), schieben wir vermeintliche Gründe vor. Dabei wissen wir selbst, was erstrebenswert für uns ist – und wir können auch bestens entscheiden, welche Schritte wir uns zumuten wollen und können, damit sich was verbessern kann.

Die wirklichen Gründe, warum Ausreden wahre Killer sind:

Sie verhindern, dass wir ins Tun kommen. Nicht in die Handlung zu gehen, behindert unsere Weiterentwicklung. Wir sind nicht offen für Neues, behalten unsere Scheuklappen. Wir tun uns schwer, den Schritt über die Schwelle zu wagen, weil wir nicht wissen, was uns bevorsteht. Wir haben Angst, sind unsicher, instabil und möchten an die Hand genommen werden, um ja keinen Fehler bei der Entscheidung zu machen. Doch gerade das hält uns klein!

Wir schieben Dinge vor, die uns wichtiger sind, als wir selbst. ‘Ich erledige doch nur noch dies oder jenes. Das ist mir jetzt im Moment viel wichtiger und es muss ja sowieso gemacht werden. Da ich alles alleine machen muss, mach ich es doch gleich selbst. Ich bin ja Perfektionist und möchte alles top erledigt haben, da erlaube ich mir keine Flops’ sind Gehirngespinste und Glaubensmuster, die unsere Handlung in Richtung vollständiger Gesundheit behindern. Wenn wir uns nicht zur Priorität 1 in unserem Leben machen, müssen wir das leider immer büßen, gerade was die Gesundheit angeht. Denn Kraft, Energie und Wohlbefinden sind keine Gegebenheit.

Wenn andere der Grund sind, warum ich nicht kann, ist es wahrscheinlich, dass ich zu viel für andere tue oder sie wichtiger finde als mich selbst. So schön es ist, für andere da zu sein, hängt unsere Gesundheit sehr stark damit zusammen, wie ausgewogen wir unser Leben leben und den anderen vorleben! Wer nur auf andere achtet und sich selbst zu wenig um sich kümmert – oder sich gar immer an die zweite Stelle stellt – der bekommt mental und körperlich die Quittung. Besonders die Menschen, deren Leben stark auf andere ausgerichtet ist, merken ihre Grenzen nicht mehr und verbrauchen die eigene Substanz zu sehr. Hinzu kommt das nagende Gefühl, manchmal ausgenutzt zu werden oder dass für sich selbst gar keine Zeit bleibt. Wir tun uns selbst gegenüber grad gar keinen Gefallen, weil sich das auch auf unser Wohlbefinden und Psyche auswirkt: wir sind rastlos und unzufrieden.

Ausreden gaukeln Hürden vor, die oft gar keine sind, z. B. wenn das Gefühl da ist, das Geld reicht nicht. „Kein Geld“ ist eine der häufigsten Ausreden, und das nicht von ungefähr. Vielleicht hat man gerade tatsächlich nicht genug oder man meint, was es für die Gesundheit zu tun/erreichen gibt, kostet viel Geld. Doch tatsächlich ist Geld eine Form von Energie. Wozu wenden wir oft zu viel Energie auf? Weniger ist mehr, und schon mit kleinen Werten bringen wir Perlen hervor. Das ist das Schöne an der Sache: Um fürs eigene Wohlbefinden, Schönheit, Kraft, Freude und Gesundheit etwas zu tun, braucht es überhaupt nicht viel Geld!

Ausreden legitimieren unsere Zweifel, Schwächen oder Bequemlichkeit. Damit packen wir uns in Schubladen und halten uns, wie gesagt, klein. Wir konservieren Zweifel, ob wir es schaffen und machen uns handlungsunfähig. Wenn wir sie aber akzeptieren und loslassen können, erlauben wir uns, einen Schritt in die Veränderung zu tun. Die Schwächen akzeptieren und die Stärken sehen, bringt uns wieder in unsere Kraft zurück und wir können gestärkt in die Handlung gehen – mit Zuversicht und Vertrauen.

Habe Mut und trau dich an Veränderungen, weil du es dir Wert bist – das Tun ist der Schlüssel!

Es ist nicht immer leicht, Ausreden zu erkennen – gerade, wenn man sie sich lange genug erzählt hat. Ich finde, es ist eines der schönsten Dinge, sich selbst auf die Schliche zu kommen. Können wir wohlwollend, vielleicht auch mal mit einem Augenzwinkern, zu uns selbst sagen „Ha! Hier nutze ich gerade eine Ausrede“ und näher hinsehen, was es damit auf sich hat, ist der Grundstein fürs Tun gelegt. Eigene Reflexion und Einschätzung erzeugt auch Wertschätzung und hilft, wirklich ins Tun zu kommen. Bleiben wir uns selbst treu und ehrlich, erlauben wir uns leichter, den nächsten Schritt zu tun. Eigenverantwortung ist also eigentlich leicht und so einfach umsetzbar!

Dazu gebe ich dir in meinem Workshop noch weitere hilfreiche Tipps und Tricks, dein Leben einfacher zu gestalten und in der Kraft zu bleiben.